John MacDougall gewinnt Rückblende 2011

 AFP-Fotoreporter John MacDougall wurde mit dem deutschen Preis für politische Fotografie "Rückblende" ausgezeichnet. Rückblende 2011 – Der deutsche Preis
für politische Fotografie und Karikatur

Der AFP-Fotoreporter John MacDougall ist mit dem deutschen Preis für politische Fotografie “Rückblende” geehrt worden. Er erhielt die Auszeichnung für ein Foto, das er während einer Trauerfeier für drei in Afghanistan gestorbene Soldaten aufgenommen hatte.
Die ‘Rückblende’ ist der jährliche Preis für die besten Fotos und Karikaturen zum politischen und gesellschaftlichen Leben in Deutschland im vorangegangenen Jahr. Bewerben können sich Berufsfotografen, die für Zeitungen und Zeitschriften arbeiten, und Karikaturisten. Neben dem Karikaturenpreis wird ein mit 7.000 Euro dotierter Preis der Landesvertretung für die beste politische Fotografie vergeben.

 

Rückblende 2011: Erster Preis geht an John McDougall

Das prämierte Foto konzentriere sich auf die menschliche Dimension der Tragödie, indem es eine Soldatin in tröstender Umarmung mit einem Angehörigen zeigt, erklärten die Organisatoren des Preises „Rückblende“. „Ich freue mich, dass unter den vier Fotos, die ich für den Wettbewerb eingereicht hatte, nun dieses ausgezeichnet wurde. Denn es war für mich das ausdrucksstärkste“, sagte John MacDougall, als er den Preis am Mittwochabend in Berlin entgegennahm. Sein Preis war mit 7000 Euro dotiert.

Preisträger MacDougall wurde 1965 in Paris geboren und arbeitete nach seinem Studium in New York als Redakteur und Übersetzer in einem Pariser Verlag. 1989 wechselte er als Bildredakteur zum internationalen Fotodesk der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Nach Jahren als Bildredakteur in Hongkong und Chef-Fotograf für Indonesien und Südostasien wechselte er 2003 nach Berlin, um an der Gründung der Bildredaktion von AFP Deutschland mitzuwirken.

Der internationale Fotodienst von AFP umfasst 500 Fotoreporter, die rund um die Uhr und weltweit nachrichtliche Ereignisse abdecken. Mehr als 2500 neue Fotos werden pro Stunde übermittelt. Das Know-how und die Qualität der der AFP-Fotografen ist immer wieder mit renommierten Auszeichnungen wie World Press Photo, Pictures of the Year International, dem Preis Bayeux-Calvados für Kriegsfotografen oder dem NPPA-Preis gewürdigt worden.

Die ausgezeichneten Arbeiten sowie knapp 150 weitere Fotos und Karikaturen, in denen Karikaturisten und Bildjournalisten “ihre” Sicht auf die Politik des vergangenen Jahres präsentieren, werden ab 26. Januar 2012 in der Ausstellung “Rückblende” gezeigt. Sie wird von der Landesvertretung des Landes Rheinland-Pfalz in Kooperation mit BDZV und Bundespressekonferenz veranstaltet.
http://www.rueckblende.rlp.de

Rückblende 2011: Zweiter Preis geht an Marc-Steffen Unger

Der Fotograf Marc-Steffen Unger ist mit dem 2. Preis der “Rückblende”ausgezeichnet worden. Er erhielt eine Leica M9 mit Objektiv, die von der Leica Camera AG (Solms) gestiftet wurde.

Die Teilnehmerzahlen der Rückblende 2011 erreichten mit 247 Fotografen und 62 Karikaturisten das Niveau des Vorjahres. Für den Wettbewerb zum deutschen Preis für politische Fotografie und Karikatur wurden mehr als 1.250 Arbeiten eingereicht.

Die Landesvertretung Rheinland-Pfalz veranstaltet die Rückblende bereits zum 28. Mal. 150 ausgewählte Fotografien und Karikaturen werden in einer Ausstellung 2012 in Berlin, Trier, Mainz, Bonn, Mainz, Brüssel, Leipzig, Koblenz und Neustadt an der Weinstraße gezeigt.

Alle Teilnehmer-Beiträge werden zudem in einer Bilddatenbank im Internet präsentiert unter:
http://www.rueckblende.rlp.de

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