Ein Ratschlag für Fotowettbewerb-Veranstalter
Fotowettbewerbe sind ein beliebtes, aber dämliches Mittel, um an “kostenloses” Bildmaterial heranzukommen und um “Markenpflege” zu betreiben.
Ein seriös durchgeführter Fotowettbewerb kostet mindestens 15.000 Euro. Ein unserös durchgeführter Fotowettbewerb kostet vielleicht weniger, auf jeden Fall beschädigt er das Image des Veranstalters.
Wenn Sie sich dennoch dafür entscheiden, einen Fotowettbewerb durchzuführen, dann schauen Sie zuerst nach, wie es die anderen machen! Musterbeispiele für sorgsam geplante Fotowettbewerbe finden Sie auf dieser Website reichlich, zum Beispiel:
EIKON Fotowettbewerb 2011
Mit ausführlicher Projektbeschreibung und detaillierten Teilnahmebedingungen
http://www.fotowettbewerbe.de/eikon
Prix Photo 2011
Mit ausführlicher Projektbeschreibung und einem Model-Release-Formular
http://www.prixphoto.ch
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Ein Ratschlag für Fotowettbewerb-Teilnehmer
Alle Amateur-Fotografen kann man nicht oft genug davor warnen, sich als Bilderspender an Fotowettbewerben zu beteiligen und dabei dem Veranstalter allgemeine Nutzungsrechte zu überlassen, denn das Risiko, dass sich die auf den Fotos abgebildeten Menschen (!) eines Tages in ihren Rechten verletzt sehen, wenn sie sich auf irgendeinem Spendensammel-City-Poster wiedererkennen, bleibt am Fotografen hängen.
Teilnahmebedingungen wie diese sind gefährlich:
“Alle eingereichten Arbeiten dürfen vom Veranstalter kostenlos für redaktionelle Berichterstattung genutzt werden. Für Promotion, Werbung und PR (online und offline) können die Arbeiten durch NAMENDERFIRMA ebenfalls kostenlos genutzt werden und der jeweilige Teilnehmer räumt ein kostenfreies, zeitlich, räumlich und sachlich unbeschränktes, frei übertragbares und unterlizenzierbares einfaches Nutzungsrecht für alle Verwendungsarten (ob bekannt oder unbekannt) an den Arbeiten ein, einschließlich des Rechts der Veränderung und Bearbeitung.”
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Ein Ratschlag für Fotowettbewerb-Jury-Mitglieder
Etliche Persönlichkeiten der Fotoszene sind stolz darauf, in der Jury eines Fotowettbewerbs zu sitzen, und unterstützen ohne Bedenken diese Methode der modernen Wohltätigkeit, Bildspenden von Fotografen einzusammeln.
Was ist jedoch von der “Professionalität” eines Fotografie-Professors zu halten, der seine Foto-Studenten dazu animiert, ihre Arbeiten zu verschenken?
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