bis 01.03.2012 Leica Oskar Barnack Preis 2012
Internationaler Fotowettbewerb für Profifotografen
“Einzusenden ist eine in sich geschlossene Bildserie, bei der der Fotograf das Miteinander von Menschen und deren Umwelt mit wachem Auge wahrgenommen und mit heutiger Sehweise dokumentiert hat – kreativ, unaufdringlich und zukunftsweisend.”
http://www.leica-oskar-barnack-preis.de
Leica Oskar Barnack Preis 2012
Der Fotowettbewerb Leica Oskar Barnack Preis wird in diesem Jahr bereits zum 33. Mal ausgeschrieben. Der Gewinner erhält neben einem Preisgeld von 5000 Euro zudem eine Leica M9-P Kameraausrüstung im Wert von rund 10.000 Euro. Eine zweite Auszeichnung im Rahmen des Wettbewerbs erfolgt in der Kategorie „Leica Oskar Barnack Nachwuchspreis“ für (angehende) Fotografen, die das 25. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Der Erstplatzierte gewinnt ebenfalls eine Leica M9-P mit Objektiv.
Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen des Fotofestivals Rencontres Internationales de la Photographie vom 2. bis zum 8. Juli 2012 in Arles, Frankreich.
Zu den Jurymitgliedern gehören in diesem Jahr:
Bruce Gilden, Magnum Fotograf
Stephan Erfurt, Direktor C/O Berlin
Valérie Fougeirol, Kreativdirektorin der Magnum Galerie Paris
Karin Rehn-Kaufmann, künstlerische Leiterin der Leica Galerie Salzburg
Brigitte Schaller, Art Direktorin des Magazins Leica Fotografie International.
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Archiv: Leica Oskar Barnack Nachwuchspreis 2011
Der dänische Fotografen Jan Grarup gewinnt den Leica Oskar Barnack Preis 2011 für seine prämierte Fotostrecke mit dem Titel “Haiti Aftermath”. Er erhält neben einem Preisgeld von 5000 Euro eine Leica M9 Kameraausrüstung im Wert von rund 9500 Euro.
Jing Huang aus China wird für seine Fotostrecke “Pure of Sight” mit dem “Leica Oskar Barnack Nachwuchspreis 2011″ und einer Leica M9 Kameraausrüstung ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 5. Juli 2011 im Rahmen des Fotofestivals in Arles statt.
Der Leica Oskar Barnack Preis wurde 2011 zum 32. Mal ausgeschrieben und verbuchte mit über 2000 Einsendungen (im Vorjahr waren es 1700) einen neuen Teilnahmerekord. Profifotografen aus 89 Ländern hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt. Die meisten Bewerbungen gingen aus Deutschland, USA, China, Frankreich und Russland ein.
http://www.leica-oskar-barnack-preis.de
Auf der Leica.com-Website sind eingereichte Arbeiten zu sehen, zum Beispiel:
Rügider Kramer: Journey to Palermo
http://leica-oskar-barnack-award.com/#/de/
wettbewerb/einsendungen-oskar-barnack-preis-2011/kramer/1
Archiv: Preisträger: Leica Oskar Barnack Preis 2010
Der schwedische Fotografen Jens Olof Lasthein wird für seine Fotostrecke “Waiting for the future – pictures from Abkhazia” mit dem Leica Oskar Barnack Preis 2010 ausgezeichnet. Der deutsche Fotograf Andy Spyra gewinnt mit seiner Fotostrecke “Kashmir” den Leica Oskar Barnack Nachwuchspreis 2010.
http://www.leica-oskar-barnack-preis.de
Der Leica Oskar Barnack Preis ist mit 5.000 Euro oder Leica Produkten im gleichen Wert dotiert. Der Preisträger des Nachwuchspreises erhält 2.500 Euro. Die Preisverleihung findet am 6. Juli 2010 im Rahmen des Fotofestivals in Arles statt. Mit über 1700 Einsendungen verbuchte der diesjährige Leica Oskar Barnack Preis einen neuen Teilnahmerekord. Profifotografen aus 79 Ländern hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt.
Zu den Jurymitgliedern gehörten der Leica Fotograf und Gewinner des World Press Award 2009, Anthony Suau, Volker Lensch (Photo Editor beim Magazin STERN), Eva Gravayat (Exhibition Producer des Fotofestivals Les Rencontres d’Arles), Karin Rehn-Kaufmann (künstlerische Leiterin der Leica Galerie Salzburg), und Dr. Andreas Kaufmann (Mitglied des Aufsichtsrats der Leica Camera AG).
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Jens Olof Lasthein: Pictures from Abkhazia
Leica Oskar Barnack Preis 2010
Die prämierte Bildstrecke “Waiting for the future – pictures from Abkhazia” erzählt von den Menschen in der Republik Abchasiens im Süden des Kaukasus. Die Republik Abchasien ist nach Zeiten von Unruhen und Bürgerkriegen heute zwar unabhängig, gehört jedoch völkerrechtlich zu Georgien. Eine politisch schwierige Situation, die sich auch in den alltäglichen Lebensbedingungen widerspiegelt. Denn die Zukunft der Menschen dort ist ebenso ungewiss, wie die ihrer Heimat. Diese Unsicherheit hat Lasthein in seinen Fotografien festgehalten.
Jens Olof Lasthein: Pictures from Abkhazia, Leica Oskar Barnack Preis 2010
Die Jahre des Kalten Krieges haben in Abchasien Spuren hinterlassen; die Zukunft wurde einfach eingefroren. Und in diesem Zustand befindet sie sich noch heute, denn die politische Situation verhindert nicht nur den Wiederaufbau des Landes, sondern schottet die Bevölkerung vor der sie umgebenden Welt ab. Und so warten die Menschen, gefangen zwischen Hoffnungslosigkeit und freudiger Erwartung, auf eine bessere Zukunft. Die Fotostrecke zeigt eine trostlose Realität: Die Strände der Hauptstadt Sochumi, ehemals überfüllt von Touristen aus der ganzen Sowjetunion, sind heute nahezu leer. Ochamchira, eine kleine Küstenstadt, sieht mit ihren Häuserruinen und überwucherten Gärten verlassen aus. Und die einst geschäftige Industriestadt Tkuarchal weist nur noch zerstörte Fabriken und eine große Arbeitslosigkeit auf. Das Leben in Abchasien steht still. Ziele, Wünsche oder Pläne scheitern einfach aus Mangel an Möglichkeiten.
„Statt bestimmte Fakten mit meinen Bildern auszudrücken, ist es mir viel wichtiger, einen visuellen Einblick in das Leben mit all seinen Schattierungen zu geben. So komplex und vielschichtig wie möglich, damit meine Fotos ihre eigenen, weitläufigen und abwechslungsreichen Geschichten erzählen“, so der Fotograf über seine Arbeit.
Jens Olof Lasthein, Jahrgang 1964, wurde in Schweden geboren und ist in Dänemark aufgewachsen. Nach seiner Ausbildung an der Nordic Photo School in Stockholm arbeitete er zunächst als Freelancer für verschiedene Magazine, hauptsächlich in der Reportage- und Portraitfotografie. Zu seinen bekanntesten Fotoprojekten gehören „Moments in Between“ mit Aufnahmen rund um den Krieg im ehemaligen Jugoslawien und „White Sea, Black Sea“, eine Dokumentation über Grenzstaaten zwischen Ost- und Westeuropa. Jens Olof Lasthein war mit seinen Arbeiten bereits in rund 40 Solo-Ausstellungen in Galerien, Museen und Fotofestivals in Europa und Asien vertreten.
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Andy Spyra: Kashmir
Leica Oskar Barnack Nachwuchspreis 2010
Andy Spyra aus Hagen, Deutschland, ist der Gewinner des Leica Oskar Barnack Nachwuchspreises 2010. Das Fotoprojekt Kashmir gehört zu seinen wichtigsten Langzeitprojekten. Die Region, die er erstmals 2007 bereiste, zählt für ihn zu den schönsten Plätzen der Erde. Umso mehr bedauert er die missliche Lage der dort lebenden Menschen. Die Grenzregion Kashmir gilt als militarisierteste Zone der Welt und leidet seit Jahren unter den Konflikten zwischen Indien und Pakistan, die beide Gebietsanspruch erheben. Eingeengt zwischen den beiden Atommächten und Erzfeinden sind es natürlich die Menschen, die unter dem Konflikt am meisten leiden: Frauen werden vergewaltigt und ermordet, Männer verschwinden spurlos oder werden auf einer der unzähligen Demonstrationen gegen die militärische Präsenz in der Region verhaftet. Mehr als 60.000 Opfer hat der Kashmir-Konflikt bereits gefordert und die ganze Region ist traumatisiert. Darüber hinaus sind es vor allem auch die Konflikte innerhalb der Bevölkerung, die zusätzlich für Unruhen sorgen.

Andy Spyra: Kashmir
Viele junge Männer, die eigentlich zum Schutz der Bevölkerung nach Kashmir kommen, stammen ursprünglich aus armen und ländlichen Gebieten. In Kashmir sind sie Fremde: sie sprechen die Sprache nicht und gehören zu einer anderen Kultur und Religion. Einige politische und religiöse Gruppen nutzen dies für ihre eigenen Zwecke aus. Sie schüren den Hass und das Misstrauen innerhalb der Bevölkerung und bilden damit eine Front gegen eben diese Menschen, die eigentlich für ihren Schutz sorgen sollen. Mit seinen beeindruckenden Schwarzweiß-Fotografien macht Spyra auf das Schicksal der betroffenen Bevölkerung aufmerksam. Die Intention ist deutlich: Wer die Aufnahmen betrachtet, soll die Situation in Kashmir nicht nur sehen; er soll sie auch empfinden und mit den Menschen fühlen.
Andy Spyra wurde 1984 in Hagen geboren. Nach dem Abitur war er zunächst ein Jahr als freier Fotograf für eine Lokalzeitung in seiner Heimatstadt tätig, bevor er 2007 sein Fotografiestudium an der Fachhochschule Hannover begann. Für seine Fotoprojekte wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet und erzielte Veröffentlichungen in Magazinen wie Geo, Middle East Report und dem 360° Magazin.
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- bis 01.03.2012 Radi Star Prize Switzerland
- bis 01.03.2012 UdK-Preis für Kunst und Wissenschaft 2012
- bis 04.03.2012 ZVEI Images 2012
- bis 23.03.2012 European Publishers Award for Photography
- Deutscher Jugendfotopreis 2012
- bis 31.03.2012 Naturschätze Europas 2012
- bis 31.03.2012 Fotobuch Dummy Award 2012
- Martin-Lagois-Preis für Fotografie 2012 und Förderpreis
- bis 26.03.2012 HBW World Bird Photo Contest
- bis 31.03.2012 fotoforum-Fotobuch-Award 2012
- bis 01.03.2012 Leica Oskar Barnack Preis 2012
- bis 15.02.2012 NATURFOTO Fotowettbewerb
- bis 20.03.2012 Bildspuren DTDF-Jugendfotowettbewerb

