bis 17.01.2011 Europäischer Architekturfotografie-Preis 2011
Zum Thema ‘Dazwischen | in between’ kann jeder eine Serie aus vier Aufnahmen einreichen. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro. Es werden ein erster Preis (4000 Euro) und zwei Anerkennungen (jeweils 1000 Euro) verliehen. Der weltweit einzigartige, mit 6.000 Euro dotierte Preis wird seit 2005 von dem gemeinnützigen Verein ‘architekturbild e.v.’ ausgeschrieben und vergeben.
Inhalt dieser Seite:
:::
Ausschreibung: Europäischer Architekturfotografie-Preis 2011
Das PDF mit den Details zur Ausschreibung steht hier zum Download zur Verfügung:
architekturfotografie-preis-2010-call-for-entries.pdf (500 KB)
sowie unter: http://www.architekturbild-ev.de
http://demo.six.de/kunden/archbild/sixcms/detail.php?id=3289
:::
Über den Europäischen Architekturfotografie-Preis
Der Europäische Architekturfotografie-Preis wird alle zwei Jahre zu einem bestimmten Thema ausgelobt und ist mit 6.000 Euro dotiert.
Ausgehend davon, dass sich die Architekturfotografie in der Fachzeitschriftenlandschaft zu einseitig entwickelte und ihre künstlerisch-kulturelle Bedeutung für die Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt in der Mediengesellschaft wachsen wird, ist mit jeder Auslobung ein Thema verbunden:
Mensch und Architektur 1995
Architektur schwarzweiß 1997
Architektur im Kontext 1999
Visionen in der Architektur 2001
Urbane Räume 2003
Arbeitsplätze 2005
Mein Lieblingsplatz 2007
Neue Heimat 2009
Dazwischen 2011
Dem wachsenden internationalen Interesse an dem Europäischen Architekturfotografie-Preis – der weltweit offen ist – soll entgegengekommen werden. Vor allem mit Unterstützung der Goethe-Institute konnte die Internationalisierung in den letzten Jahren vorangetrieben werden.
Die Jury
Um das einzigartige Profil des Preises zu stärken, wird die stets wechselnde Jury aus Vertretern folgender Sparten zusammengesetzt: Architektur, Fotografie, Printmedien, Ausstellungswesen. Damit ist gewährleistet, dass die Bewertungskriterien nicht auf die Interessen einer bestimmten Berufsgruppe ausgerichtet, sondern einer gesamtgesellschaftlichen Relevanz verpflichtet sind.
Die Jury 2009: Hans-Michael Koetzle, Publizist, bis 2007 Chefredakteur der Leica World, München (Vorsitzender); Herbert Böttcher, Fotograf, Düsseldorf; Peter Cachola-Schmal, Direktor des Deutschen Architekturmuseums, Frankfurt; Andreas Hild, Hild und K Architekten, München; Prof. Dr. Rolf Sachsse, Hochschule der Bildenden Künste Saar, Saarbrücken, und bis 2008 Schriftführer des architekturbild e.v.
Das Archiv
Das Archiv des Europäischen Architekturfotografie-Preises ist mit dem aktuell durchgeführten achten Wettbewerb auf annähernd 900 Fotografien von rund 200 verschiedenen Fotografen angewachsen. Der Bestand spiegelt die wachsende internationale Beteiligung wieder. Die eindrucksvolle alphabetische Liste der Preisträger beginnt mit Taco Anema aus Amsterdam und endet mit dem Berliner Fotografen Gerhard Zwickert, der 1999 am Wettbewerb teilgenommen hatte.
Bis 2008 wurde die Fotosammlung von Wilfried Dechau, architekturbild e.v., Stuttgart, betreut. Mit Abschluss des Kooperationsvertrages zwischen dem architekturbild e.v. und dem Deutschen Architekturmuseum, Frankfurt am Main, wurde das Archiv des Europäischen Architekturfotografie-Preises an das Museum übergeben.
architekturbild e.v.
Marquardtstraße 33
D-70186 Stuttgart
Tel. 0049 173 3215227
Fax 0049 711 4800590
http://www.architekturbild-ev.de
:::
Archiv: Europäischer Architekturfotografie-Preis 2009
Der Europäische Architekturfotografie-Preis geht 2009 an den Münchener Fotografen Stephan Sahm. Das Thema des Preises 2009 lautete “Neue Heimat – New Homeland”.
Noch nie war das Niveau der eingereichten Arbeiten so hoch wie 2009. Unter den Beiträgen von 233 Teilnehmern aus 16 Ländern zeichnete die Jury die vierteilige Fotografie-Serie von Stephan Sahm mit dem 1. Preis aus. Sahms poppig anmutendes Bilderquartett zeigt Hamsterkäfige und setzt mit der extrem artifiziellen und naturfernen »neuen Plastikheimat« der Haustiere die Vielschichtigkeit des Wettbewerbsthemas humorvoll und hintergründig ins Bild.
Weiterhin wurden zwei gleichwertige zweite Preise vergeben. Jacky Longstaff zeigt das Szenario einer neu entstehenden Siedlung in Newcastle. In romantischer, nebliger Situation umkreisen gnadenlos realistische Motive das Thema in beklemmender Bildatmosphäre.
Bei Timothy Griffith vermittelt wieder die Tierwelt das Wettbewerbsthema. In einer hyperrealistischen Kulisse werden vertraute Tiere wie grandios überzeugende Schauspieler in künstlicher, gemalter und fotografierter Lebenswelt – »neuer Heimat« – irritierend vor Augen geführt.
Die 28 besten Bildserien des zunehmend international bekannten Architekturfotografie-Preises werden beginnend mit der Preisverleihung ab 25. April bis 30. Juni im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main gezeigt.
Es erscheint ein Katalog (114 Seiten, 150 Farbabbildungen, Text deutsch/englisch, Hardcover, Format quer 24 x 17 cm) in der avedition für 24,80 Euro.
:::