bis 17.12.2012 architekturbild
Europäischer Architekturfotografie-Preis 2013
Thema: Im Brennpunkt | Focus of Attention
Der renommierte Europäische Architekturfotografie-Preis wird alle zwei Jahre zu einem bestimmten Thema ausgelobt und ist mit 6.000 Euro dotiert. Es werden ein erster Preis (4000 Euro) und zwei zweite Preise (jeweils 1000 Euro) verliehen. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro. Der Fotowettbewerb ist mit einer großen Ausstellung verbunden und er wird in einem Katalogbuch dokumentiert.
Europäische Architekturfotografie 2013: Im Brennpunkt
Die Abwägung, ob und wenn ja, welches Detail bei der Aufnahme durch Fokussieren hervorgehoben werden soll, zählt in der Fotografie zu den elementarsten Gestaltungsprinzipien. Insofern hat das aktuelle Thema für Fotografen geradezu universelle Bedeutung. Um aber die visuelle Interpretation nicht ausufern zu lassen, wird empfohlen, sich am allgemeinen Sprachgebrauch zu orientieren – also in Richtung von Dingen, Zuständen, Situationen, welche die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich ziehen: städtebauliche und/ oder soziale Brennpunkte wie z.B. Stuttgart 21, World Trade Center, N.Y., Riots in London Tottenham…
Anforderungen
Es wird eine Serie von vier zum Thema passenden Fotografien erwartet (Aufsichtsvorlagen, Format maximal 40 x 40 cm; die längste Bildkante muss mindestens 30 cm lang sein und darf bei Panorama-Bildern höchstens 50 cm betragen). Es werden nur exakt vier Fotografien akzeptiert.
Jeder Fotograf darf nur ein Mal teilnahmen. Die Fotografien dürfen nicht älter als drei Jahre sein. Sie werden als Serie begutachtet, eine hohe technische Qualität der eingereichten Fotografien wird vorausgesetzt.
Teilnahmegebühr
Es wird eine Teilnahmegebühr von 50 Euro erhoben.
Jury 2013
Prof. Peter Bialobrzeski, Professor an der Hochschule für Künste Bremen
Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen Architekturmuseums, Frankfurt
Prof. David Chandler, Professor an der Plymouth University (GB)
Wilfried Dechau, Mitglied der DGPh. 1. Vorsitzender des architekturbild e.v., Stuttgart
Patrick Hannay, Chefredakteur der Zeitschrift touchstone, Abergavenny (GB)
Details zum Fotowettbewerb auf der Website des Veranstalters:
http://www.architekturbild-ev.de
Über den Europäischen Architekturfotografie-Preis
Ausgehend davon, dass sich die Architekturfotografie in der Fachzeitschriftenlandschaft zu einseitig entwickelte und ihre künstlerisch-kulturelle Bedeutung für die Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt in der Mediengesellschaft wachsen wird, ist mit jeder Auslobung ein Thema verbunden:
Mensch und Architektur 1995
Architektur schwarzweiß 1997
Architektur im Kontext 1999
Visionen in der Architektur 2001
Urbane Räume 2003
Arbeitsplätze 2005
Mein Lieblingsplatz 2007
Neue Heimat 2009
Dazwischen 2011
Im Brennpunkt 2013
Dem wachsenden internationalen Interesse an dem Europäischen Architekturfotografie-Preis – der weltweit offen ist – soll entgegengekommen werden. Vor allem mit Unterstützung der Goethe-Institute konnte die Internationalisierung in den letzten Jahren vorangetrieben werden.
Bis 2008 wurde die Fotosammlung von Wilfried Dechau, architekturbild e.v., Stuttgart, betreut. Mit Abschluss des Kooperationsvertrages zwischen dem architekturbild e.v. und dem Deutschen Architekturmuseum, Frankfurt am Main, wurde das Archiv des Europäischen Architekturfotografie-Preises an das Museum übergeben.
architekturbild e.v.
Dipl.-Ing. Simone Hübener
Geschäftsführung
Marquardtstraße 33
D – 70186 Stuttgart
Telefon +49 176 40231774
s.huebener[at]architekturbild-ev.de
http://www.architekturbild-ev.de
Archiv: Europäische Architekturfotografie 2011
Europäische Architekturfotografie 2011
2011 erhält der Berliner Fotografen Nils Clauss den Europäischen Architekturfotografie-Preis zugesprochen, der seit 1995 alle zwei Jahre ausgelobt wird. Zweite Preise gehen an Paul Duri Degonda und Dawin Meckel. Die 28 besten Bildserien des Architekturfotografie-Preises werden in einer Wanderausstellung gezeigt und sind im Katalog zur Ausstellung abgedruckt.
http://www.dam-online.de
Der Katalog zur Fotoausstellung ist bei avedition erschienen und kostet 24,80 Euro.
http://www2.avedition.de/de/Bucher/Katalog/367


